Anlässe Rückschau 2026
Einladung - Kerns – Kernwald – St. Jakob mit Variante bis Ennetmoos
Donnerstag 5. Februar 2026
Einfache Wanderung / T1 / 6½ km bis St. Jakob / 11 km bis Ennetmoos
Variante 1 bis St. Jakob
Marschzeit 2 Std / 130 m Aufstieg / 150 m Abstieg
Variante 2 bis Ennetmoos
Marschzeit 3¼ Std / 140 m Aufstieg / 190 m Abstieg
Treffpunkt
09.00 Uhr / Bahnhof Luzern / Kopf Gleis 14
Abfahrt
09.12 Uhr / S5 / Luzern – Sarnen / Ankunft 09.38 (umsteigen)
09.44 Uhr / Bus 343 / Sarnen – Kerns / 09.58 Ankunft Kerns Post
Rückfahrt
14.13 Uhr / ab St. Jakob via Stans / 14.49 Ankunft Luzern
15.16 Uhr / ab Ennetmoos via Stans / 15.49 Ankunft Luzern
Kosten
CHF 5.20 Luzern – Kerns Post / Halbtax / Billett gelöst
CHF 4.30 St. Jakob oder Ennetmoos – Luzern
Ausrüstung
Wandertenue, Wanderschuhe, Regenschutz, Stöcke empfohlen, denn es hat vielleicht noch wenige vereiste Schneeflecken im Wald
Verpflegung
Getränke & kleine Zwischenverpflegung für unterwegs im Rucksack
Gemeinsames Mittagessen im Restaurant St. Jakob, Ennetmoos
Wanderung
Kerns (564 MüM) – Siebeneich – Gerzenseeli – Ebnet (621 MüM) –
St. Jakob (545 MüM) / Wer Lust hat auf Variante 2 am Nachmittag: St. Jakob – Salisacher – Ennetmoos (510 MüM)
Anmeldung
per Mail stalder.josef@gmail.com, WhatsApp, SMS oder Anruf an 079 625 99 41
Liebe Grüsse
Sepp Stalder, Wanderleiter
Neue Co-Leiter in der Liedertafelstube ab Anfang 2026
Am Freitag, 30. Januar 2026, begrüsste Werner Kretz rund 50 Damen und Herren in der Liedertafelstube am Süesswinkel 7 in der Luzerner Altstadt und dankte den Anwesenden fürs Erscheinen. Er und Willi Breiter haben aufgerufen zur sog. «Antrinkete». Die beiden erwähnten Aktivsänger des Luzerner Chores treten als Co-Leiter der gemütlichen Liedertafelstube in die Fussstapfen der abtretenden Ruedi Lötscher und Otti Sidler.
Werni stellte namentlich das Helferteam vor. Teilweise waren einige davon am besagten Datum bereits im Einsatz. Werni erzählte Wissenswertes über das Gebäude und die Lokalität im sog. «Eselstall». Das Haus diente ab 1741 (Neubau) als Schulhaus der Stadt Luzern. In den unteren Stockwerken sind seit 1992 Musikschulen der Stadt Luzern eingemietet. Die Liedertafelstube wurde in den Achtzigerjahren teilweise im Frondienst durch Mitglieder des Männerchors Liedertafel erstellt. Viele Feierlichkeiten haben in den letzten Jahrzehnten in den Gemäuern stattgefunden. Die Lokalität eignet sich bestens für Familien-, Firmen- und Geburtstagsfeiern etc. Werni liess nicht ausser Acht zu erklären, wo sich Aus- und Notausgang der Stube befinden. Dann wünschte er allen einen guten Appetit.
Zu einem symbolischen Betrag von CHF 20 wurde feiner Raclettekäse und Weisswein, beides à discrétion, serviert. Allen Anwesenden mundete Essen und Trinken sehr. Akkordeonist Paul Amrein trug mit schönen, eingängigen Melodien zur guten Stimmung bei. Am späteren Abend machten sich die Ersten zufrieden und gut gestärkt auf den Heimweg. Wie lange die letzten Teilnehmenden ausharrten ist nicht überliefert worden.
Wir danken Werni und Willi bestens für Ihre Bereitschaft und wünschen den beiden viel Befriedigung und guten Erfolg.
Walo Trüb
LC - Rück- und Ausblick auf die LC-Wandertage - Les Diablerets und Churwalden - 2025-2026
24 Personen fanden sich am 28. Januar 2026 um 15.00 Uhr in der Liedertafel-Stube ein, als Otto Sidler, seit letztem Jahr OK-Präsident der jährlichen Wandertage, den Anlass eröffnete und für das zahlreiche Erscheinen dankte. Er stellte das neue Küchenteam der Liedertafelstube, Werner Kretz und Willi Breiter, vor. Anschliessend dankte er Sepp Stalder für die heutige Vorbereitung und übergab ihm das Wort für seine Erläuterungen des Rückblicks 2025 und Ausblicks 2026 der Wandertage des Luzerner Chors.
Diese Rückschau von Sepp war für viele Anwesende ein Auffrischen der tollen Erinnerungen an die vier schönen Tage in Les Diablerets vom 10. bis 13. September 2025. Unser Feriendomizil war das Hotel Les Sources. Die Wanderschar war dort gut aufgehoben und genoss die schmackhaften Menüs. Sepp schilderte die durchgeführten Wanderungen anhand einer bunt zusammengestellten, schönen Diashow. Als Höhepunkt bezeichnete er zu Recht den Ausflug auf den Glacier 3000, von dem man einen atemberaubenden Rundblick auf die herrliche Bergwelt, wie beispielsweise den Mont Blanc, hatte. Die einzelnen Wanderungen wurden im Sängerblatt Nr. 92 detailliert geschildert.
Am Ende der Wandertage im Welschland wurde der langjährige OK-Präsident Gianantonio Paravicini Bagliani geehrt und mit einem Präsent verabschiedet. Otti Sidler dankte ihm für die stets angenehme Zusammenarbeit und lobte seine umfangreiche, ausgezeichnete Arbeit für die beliebten Wandertage. Auch seitens der Redaktion: Ganz herzlichen Dank, lieber Gianantonio für Deine wertvolle Arbeit. Dein grosses organisatorisches Talent war in allen Veranstaltungen spürbar.
Dann gings in die Zukunft: In Churwalden werden die nächsten Wandertage stattfinden. Der Ort hat rund 2'100 Einwohnerinnen und Einwohner und liegt auf einer Höhe von 1240 m ü. M. Die Hotelzimmer sind im schönen, modernen 3-Stern-Superior-Hotel Krone für uns reserviert. Die vorgesehenen Wanderungen wird Sepp im Laufe des ersten Halbjahres 2026 rekognoszieren. Ausgangsorte für die Wanderungen werden Churwalden, Lenzerheide und Valbella sein. Das Gebiet bietet eine Vielzahl von schönen, idyllischen Wanderungen mit verschiedenen Anforderungen. Für tolle, unvergessliche Naturerlebnisse wird gesorgt sein.
Nach den informativen Vorträgen von Sepp ergriff Vizepräsident Walo Trüb kurz das Wort und dankte den Verantwortlichen der Wandertage für ihre geschätzte Arbeit zugunsten dieser Anlässe. Sepp dankte er im Speziellen für die ausgezeichneten Erläuterungen und Bildpräsentationen. Ferner ermunterte Walo die wanderfreudigen Aktiv- und Passivmitglieder, sich für den Anlass 2026 in Churwalden anzumelden und unterstrich die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen, die den Kitt und die Kameradschaft in unserem Verein fördern.
Anschliessend wurden die Anwesenden vom Stubenteam mit einem schmackhaften Essen verwöhnt. Vielen Dank an Hedy und Otti Sidler, sowie den neuen Co-Stubenleitern Werner Kretz und Willi Breiter, für den ausgezeichneten Service!
Walo Trüb
Kurzbericht über die AM-Versammlung vom Freitag, 23. Januar 2026
Bildergalerie
Der Präsident des Luzerner Chors, Gianantonio Paravicini Bagliani, eröffnet die Versammlung nach einem leichten, wohlschmeckenden Nachtessen um 19.30 Uhr und begrüsst alle anwesenden Aktivsänger, dispensierten Aktivsänger und Ehrenmitglieder. Insgesamt sind 31 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die im Laufe des Jahres 2025 erfreulicherweise neu eingetretenen Aktivsänger, Albert Feuz, Joseph Kronenberg, Ernst Leist, Thomas Lüthi und Urs Treichler, werden speziell begrüsst.
Mit einer Schweigeminute gedenken wir den im verflossenen Jahr verstorbenen Aktiv-, Passiv- und Freimitgliedern. Bei den dispensierten Aktivmitgliedern trauern wir um Werner Fischer, Hans Lingg, Rolf Kägi und Robert Beul.
Unser Dirigent, Mathias Inauen, stimmt vor Beginn der offiziellen Versammlung das schöne Lied «Alla Mattina» an.
Nach der Genehmigung der Traktandenliste, Stimmenzähler, des Protokolls der letztjährigen Versammlung und des ausgezeichnet strukturierten Jahresberichts 2025 des Präsidenten (alles einstimmig angenommen) dankt Gianantonio dem Dirigenten und verschiedenen Sängern, welche sich im vergangenen Vereinsjahr in einzelnen Chargen verdient gemacht haben. Anschliessend erläutert er, anstelle des am Ende 2025 zurückgetretenen Leiter Finanzen und Mitgliederwesen, Roman Koch, die Jahresrechnung 2025. Anhand von Folienauflagen gibt er bei relevanten Positionen Erklärungen ab, wie auch bei markanten Abweichungen gegenüber dem Vorjahr. Leider entsteht auch im Jahre 2025 ein Aufwandüberschuss. Das Eigenkapital zeigt sich noch immer recht positiv. Ruedi Lötscher gibt seitens der Liedertafelstube einige Erklärungen ab und ist erfreut über den gesteigerten Gewinn in der Rechnung 2025.
Der Revisionsbericht der Jahresrechnung 2025, verlesen von Sepp Stalder, wird einstimmig genehmigt und der Gesamtvorstand entlastet.
«Stiftung Chorschule des Luzerner Chores»: Quästor Walo Trüb macht, anstelle des krankheitshalber abwesenden Präsidenten Walter Burkard, einige Angaben über die «Chorschulstiftung des Luzerner Chors». Die Vergabungen 2025 waren mit CHF 1'000 minimal. Per Ende 2025 sind noch immer liquide Mittel von CHF 54'100 vorhanden. Der Vorsitzende Gianantonio dankt Walo für seine Ausführungen und seine Arbeit zugunsten der Stiftung.
Unser Präsident kommentiert anschliessend die Zahlen des Mitgliederwesens. Der Bestand an Aktivsängern erhöht sich auf 42 (plus drei). Werner Brunner und Robert Käch sind als Aktivsänger zu den Passivitas übergetreten. Der Totalbestand an Vereinsmitgliederinnen und Mitgliedern beträgt am Jahresende 2025 noch 235 Personen (minus 10). Der Vorsitzende unterstreicht die Wichtigkeit der Mitgliederwerbung. Er animiert die Anwesenden, sich nach zusätzlichen Chorsängern umzusehen.
Der Präsident erläutert anschliessend das Jahresprogramm 2026, welches die Aktivsänger in der Website einsehen können. Es sind zwei Konzerte vorgesehen:
05.07.2026: «Luzern singt und klingt» im Rahmen der Konzertgala im KKL
21.11.2026: Herbstkonzert im Marianischen Saal in Luzern
Das gesamte Jahresprogramm 2026, bestehend aus Gesang, Geselligkeit und Vereinsführung wird einstimmig angenommen.
Vorschlag der Vereinsführung: Die Mitgliederbeiträge sollen gleich hoch bleiben wie im vergangenen Vereinsjahr. Das Budget sieht einen Verlust für 2026 von CHF 6'012 vor. Beide Vorschläge wurden einstimmig genehmigt. Fragen zum Sponsoring für das KKL-Konzert beantwortet Walo Trüb. Es konnten viele Geldzusagen entgegengenommen werden. Vor allem der Männerchor Ruswil hat viele Sponsoren vermitteln können. Die Chorschulstiftung wird noch eine Spende von CHF 3'000 tätigen. Der Präsident erläutert eine allfällige Gewinnverteilung an die anderen mitwirkenden Chöre. Ein Verlust müsste der Luzerner Chor, als Veranstalter des Anlasses, übernehmen. Die drei Formationen erhalten eine fixe Gage.
Wahlen: Hans Bussmann trat auf Ende 2025 als Aktuar aus dem Vorstand zurück. Der Präsident bedankt sich bei Hans ganz herzlich für seine geleistete Arbeit und überreicht ihm eine Flasche Ehrenwein. Seit Januar 2026 erstellt Walter Simmen die Protokolle der Vorstandssitzungen. Er stellt sich als neuer Aktuar zur Verfügung und wird durch die Versammlung mit Applaus gewählt.
Nach dem Rücktritt von Roman Koch übernimmt Gianantonio Paravicini Bagliani das Amt als Leiter Finanzen und Mitgliederwesen ad interim. Er wird einstimmig gewählt.
Präsident Gianantonio Paravicini Bagliani und Vizepräsident Walter Trüb stellen sich zur Wiederwahl als Präsident und Vizepräsident/Redaktor Sängerblatt. Beide werden einstimmig und unter Applaus wieder gewählt. Beide Amtsträger kündigen ihre Demission auf die nächste AM-Versammlung vom 29. Januar 2027 an. Walter Simmen erklärt sich bereit, ab nächstem Jahr das Präsidium zu übernehmen und Walter Burgdorfer das Amt des Redaktors des Sängerblattes.
Der Vorsitzende dankt beiden für ihre Bereitschaft. Vor dem Sommer 2026 sollten die Chargen des Leiters Finanzen und Mitgliederwesens sowie des Aktuars neu besetzt werden.
Die Rechnungsrevisoren Alexander Meyer und Sepp Stalder sowie die Ersatzrevisoren Walter Pfrunder und Urs Rüttimann stellen sich zur Wiederwahl und werden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.
Liedertafelstube: Ruedi Lötscher, im Amt als Stubenleiter seit Januar 2020 und Otto Sidler, seit Januar 2017 als Stubenmeister im Amt, treten als Führungsteam der Liedertafelstube zurück. Der Vereinspräsident dankt beiden bestens für ihre grosse geleistete Arbeit und überreicht ihnen je einen Gutschein für das KKL im Wert von CHF 200. Die beiden bewährten Kräfte bedanken sich bei allen für die vielen schönen Stunden in unserem schönen Vereinslokal. Das neue Führungsteam der Liedertafelstube heisst Werner Kretz und Willi Breiter. Beide werden einstimmig und unter Akklamation gewählt.
Ehrenmitglieder: Ruedi Lötscher, Otto Sidler und Antonio Simoes werden vom Vorstand als Ehrenmitglieder vorgeschlagen und von der Versammlung einstimmig gewählt. Sie erhalten als Geschenk je eine Urkunde, die goldene Ehrennadel des Luzerner Chors und eine Flasche Sängerwein. Die Laudationen wurden erstellt und verlesen durch Walo Trüb (Ruedi Lötscher, Otto Sidler) und Gianantonio Paravicini Bagliani (Antonio Simoes).
Ehrungen und Ernennungen: Für mindestens 25 Jahre aktives Singen in einem CIS-Verein werden Markus Obertüfer und Urs Rüttimann geehrt. Für 35 Jahre aktives Singen in einem SCV-Verein wird Otto Sidler eidg. Veteran des Schweizerischen Chorverbandes. Neue Ehrenveteranen des CIS werden Jacques Prêtre und Werner Amberg (50 Jahre Singen in einem CIS-Verein). Alle Geehrten erhalten vom Präsidenten eine Ehrenurkunde und einen Pin des Verbandes CIS sowie je eine Flasche Ehrenwein.
Nach der Ehrung von 14 verschiedenen Sängern für ihren tadellosen Probenbesuch (Präsent von je einem bedruckten Weinglas) wird der Präsident durch den Vizepräsidenten mit einer feinen Flasche Grappa beschenkt, unter Verdankung seines grossen, unermesslichen, gewissenhaften Arbeitseinsatzes zugunsten des Luzerner Chores und die angenehme Zusammenarbeit.
Danach bedankt sich Gianantonio Paravicini Bagliani bei allen Mitwirkenden in der Organisation der heutigen Versammlung, sei es im administrativen Bereich oder bei der Verköstigung etc. Er dankt auch allen Mitgliedern, die durch ihr Engagement den Chor attraktiv halten und ihm immer wieder neues Leben einhauchen.
Unter dem Motto des Luzerner Chors, «Gesang und Geselligkeit», schliesst der vorsitzende Präsident die Versammlung um 21.45 Uhr.
Walo Trüb
Eine hügelige Wanderung durch die Natur steht am kommenden Donnerstag 22. Januar 2026 auf dem Programm.
Nach der Fahrt mit dem Postauto nach Rotkreuz Breitfeld machen wir einen Kaffehalt im Restaurant Breifeld (486 MüM). Danach starten wir die Wanderung, zuerst mehr oder weniger flach auf Hartbelag bis zum Hof Steintobel (525 MüM). Dann aufwärts, bald auf Naturweg via Obertal (649 MüM) und Unter Michaelskreuz zur Kappelle Michaelskreuz mit toller Aussicht. Danach kurz abwärts zum Restaurant Michaelskreuz (800 MüM), wo wir das Mittagessen einnehmen.
Nach dem Mittagessen geht es weiter auf Naturweg, kurz aufwärts und bald abwärts via Schiffmannshof, Hinteregg (774 MüM). Dann kurz durch den Wald und weiter abwärts via Hauetli zum Ziel ins Dorf Udligenswil (622 MüM).
Ich freue mich auf zahlreiche Wanderkollegen
Liebe Grüsse
Sepp Stalder, Wanderleiter
Donnerstag 22. Januar 2026
Hügelige Wanderung / T1 / 8 km / Marschzeit 2 ¾ Std.
350 m Aufstieg / 220 m Abstieg
Treffpunkt
09.00 Uhr / Bus Bahnhof Luzern / Kante U
Abfahrt
09.07 Uhr / Bus 73 / Luzern – Rotkreuz /
09.29 Uhr / Zustiegsmöglichkeit Udligenswil Alte Post
Ankunft
Rotkreuz Breitfeld 09.36 Uhr
Rückfahrt
15.31 Uhr / Udligenswil Alte Post
15.54 Uhr / Ankunft Luzern
Kosten
CHF 5.20 Luzern – Rotkreuz Breitfeld / Halbtax / Billett gelöst
CHF 4.30 Udligenswil – Luzern
Ausrüstung
Wandertenue, Wanderschuhe, Regenschutz, Stöcke fakultativ
Verpflegung
Getränke & kleine Zwischenverpflegung für unterwegs im Rucksack
Gemeinsames Mittagessen im Restaurant Michaelskreuz, Root
Wanderung
Breitfeld (486 MüM) – Ibikon – Steintobel – Obertal (650 MüM) – Michaelskreuz (800MüM) – Hinteregg (724 MüM) – Hauetli – Udligenswil (622 MüM)
Anmeldung
per Mail stalder.josef@gmail.com WhatsApp, SMS oder Anruf an 079 625 99 41
Gruppe Kultur, Jahresversammlung mit Rückblick und Ausblick
und Vortrag von Schriftsteller Andreas Anderhalden
Am 14. Januar 2026 trafen sich 28 Mitglieder des Luzerner Chor in der Liedertafelstube. Die Verantwortlichen der Gruppe Kultur des Luzerner Chores, Beat Naegeli und Paul Schmid, hatten zur Jahresversammlung 2026 eingeladen.
Beat Naegeli begrüsste die Anwesenden und gab einen kurzen Rückblick mit Bildern über die beiden Ausflüge im vergangenen Jahr. Vielen sind die attraktiven, interessanten Besuche der Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden und der Altstadt von Zofingen sowie der SRF-Studios in Leutschenbach noch in bester Erinnerung. Beat gab auch eine kurze Übersicht über die Bewegungen auf dem Fondskonto im Jahre 2025. Es entstand eine Vermögensabnahme von CHF 512.05, sodass am Ende des vergangenen Jahres noch ein Geldbestand von CHF 4'386.37 vorhanden war.
Anschliessend stellte Beat die beiden im Jahr 2026 geplanten Ausflüge vor:
- Am 22. April geht es nach Stans ins Culinarium Alpinum. Beim Alpinum handelt es sich um das Kompetenzzentrum für die Kulinarik des Alpenraums in einem ehemaligen Kapuzinerkloster mit Restaurant, Hotel, Klosterladen, Käselager und Seminarräumen. Es hat sich auf regionale Produkte spezialisiert, inklusive einer "Essbaren Landschaft" mit seltenen Obst- und Beerensorten sowie Kräutern. Das Alpinum ist ein Ort, der die kulinarische Tradition der Alpen bewahrt, vertieft und weiterentwickelt, mit Fokus auf authentische, regionale und biologische Produkte aus der Innerschweiz und dem gesamten Alpenraum.
- Am 23. September ist ein Besuch beim Spycher Handwerk in Schwarzenbach bei Huttwil geplant. Paul stellte dieses beliebte Ausflugsziel vor. Es handelt sich um ein "Wollparadies", das einen Hofladen, einen Tierpark, Übernachtungsmöglichkeiten in Jurten und verschiedene Kurse rund um die Wollverarbeitung bietet.
Man kann gespannt sein auf diese zwei vielversprechenden Ausflüge.
Punkt 11 Uhr stellte Beat den heutigen Gastredner, Dr. Andreas Anderhalden vor. Er ist Doktor der Medizin und war engagierter Haus- und Dorfarzt in Sachseln, wo er Korporationsbürger ist. Während vieler Jahre half er Menschen in Obwalden mit ärztlichem Rat und medizinischer Tat. Das Thema seines Vortrags lautete: «Trunksucht-Alkohol-Auswanderung». Dieses Buch hat Dr. Anderhalden mit viel Herzblut geschrieben, auch über Erlebtes im Alltag. Im Zusammenhang mit dem Schreiben war Peter Anton Ming, ein Schweizer Politiker, Richter, Arzt, Publizist und Mundartdichter, sein grosses Vorbild. Unter anderem war dieser auch Schweizer Nationalrat, Regierungsrat und Landammann des Kantons Obwalden und engagierte sich im Bauernverband Obwalden. Er hatte vor allem dem Alkoholismus den Kampf angesagt.
In seinen sehr interessanten Schilderungen und eindrücklichen Bebilderungen erzählte Dr. Anderhalden, genannt «Dres», vom Wandel der Berufe und vom Kampf zwischen Bauern und Nichtbauern in Obwalden sowie dem grossen Alkoholproblem im 18. und 19. Jahrhundert in Europa, vor allem unter der Bevölkerung, welche in Armut versank. Es gab auch viele verwahrloste Kinder in Waisenhäusern, und es herrschte im Kanton Obwalden eine enorme Kindersterblichkeit. Aus Armut und als einzige Hoffnung wanderten viele Familien aus nach Preussen, in die baltischen Staaten und via Hamburg oder Bremerhaven nach Übersee. Vielfach wurden die Leute nach der Ankunft mit dem Schiff in Amerika teilweise aus Naivität ausgeraubt oder mussten die Reisekosten jahrelang abzahlen. Für diese Familien war es eine harte, herzlose Zeit. Es lohnt sich sehr, das erwähnte Buch von Dr. Andreas Anderhalden zu lesen.
Vizepräsident Walo Trüb dankte den Verantwortlichen der Gruppe Kultur für ihre ausgezeichnete Arbeit in ihrem Tätigkeitsbereich. Er würdigte unseren Gast, Herrn Dr. Andreas Anderhalden, für sein fesselndes Referat und für seine elf geschriebenen Bücher innerhalb von 15 Jahren. Gleich nach dem Ende seiner Tätigkeit als Arzt begann er zu schreiben. Bei seinen umfangreichen Recherchen verbrachte er unzählige Tage in Archiven, um an wichtige Informationen zu kommen.
Die Zusammenkunft fand ihren Abschluss mit einem feinen Mittagessen. Herzlichen Dank an das Küchenteam mit Ruedi Lötscher, Hedy und Otti Sidler. Das feine Essen hat sehr gemundet. Zufrieden und gut gestärkt gingen die Anwesenden im Laufe des Nachmittags glücklich und zufrieden nach Hause.
Walo Trüb
Eine leichte Winterwanderung, mit zusätzlicher Variante, steht am kommenden Donnerstag, 8. Januar 2026, als erste Wanderung im neuen Jahr auf dem Programm.
Variante 1: Schachen – Malters (Restaurant Kreuz) - Variante 2: Schachen -Malters – Littau Bahnhof
Wir starten bei der Bahnstation Schachen (510 M.ü.M.) und wandern westwärts, kurz auf asphaltierter Strasse zum Emmenuferweg. Entlang der kleinen Emme zwischen Schachen und Littau sind die Wege zurzeit verschneit, grösstenteils eben und gut begehbar. Wir laufen auf Wald- und Naturwegen durch eine idyllische Flusslandschaft mit Hochwasserschutzbauten und Freizeitanlagen. Bei der grossen Brücke in Malters (493 M.ü.M.) zweigen wir rechts ab und gehen auf dem Trottoir Richtung Dorfmitte, wo wir im Restaurant Kreuz zum Mittagessen erwartet werden.
Variante 1: Wer in Malters die Wanderung beendet, fährt nach dem Mittagessen mit dem Zug nach Luzern.
Variante 2: Wer Lust hat, wandert am Nachmittag über Feld- und Waldwege via Blatterbrugg zum Bahnhof
Littau (457 M.ü.M.).
Donnerstag, 8. Januar 2026
Leichte Flachwanderung auf dem Emmenuferweg / T1
Variant 1
Marschzeit 1 ¼ Std. bis Malters
Variant 2
Marschzeit 1 ½ Std. von Malters – nach Littau Bahnhof
Treffpunkt
10.05 Uhr Bahnhof Luzern / Kopf Gleis 5
Abfahrt
10.16 Uhr / S5 / Gleis 5 / Luzern – Schachen / Ankunft 10.32 Uhr
10.22 Uhr / Zustiegsmöglichkeit in Littau Bahnhof
Rückfahrt
13.52 Uhr / S6 / Malters Bahnhof – Luzern / Ankunft 14.03 Uhr
15.35 Uhr / S6 / Littau Bahnhof – Luzern / Ankunft 15.43 Uhr
Kosten
CHF 4.30 Luzern – Schachen Bahnhof / Halbtax / Billett gelöst
CHF 4.30 Malters – Luzern Bahnhof
CHF 3.40 Littau – Luzern Bahnhof
Ausrüstung
Winterwandertenue, Schneekrallen und Stöcke fakultativ
Verpflegung
Getränke & kleine Zwischenverpflegung für unterwegs im Rucksack
Gemeinsames Mittagessen im Restaurant Kreuz, Malters
Wanderung
Emmenuferweg: Schachen - Malters
Wer Lust hat auf Variante 2 am Nachmittag: Malters - Blatterbrugg - Littau Bahnhof
Anmeldung
per Mail: wamalou_fedier@bluewin.ch, WhatsApp, SMS oder Anruf an 079 647 24 83
Neujahrsapéro in der Liedertafelstube am 1. Januar 2026
Am 1. Januar 2026, mit Beginn um 15 Uhr, trafen sich 25 Personen in der gemütlichen Liedertafelstube. Die Aktivsänger, teilweise mit Anhang, stiessen mit Weisswein, Prosecco, Orangenjus oder Mineralwasser an und wünschten sich gegenseitig ein glückliches, gesundes neues Jahr. Heidi und Ruedi Lötscher, als Gastgeber des Anlasses, servierten dazu leckere, belegte Brötchen. Die Buffettische waren sehr schön hergerichtet.
In Abwesenheit unseres Präsidenten, Gianantonio Paravicini Bagliani, der in den Ferien weilte, wünschte Vizepräsident Walo Trüb im Namen des Vorstandes allen Anwesenden alles Gute im neuen Jahr und kündigte in einer kurzen Ansprache die vielen bevorstehenden Konzerte und Veranstaltungen des Luzerner Chores im 2026 an. Vor seinen Ausführungen rief er zu einer Trauerminute auf, für die in der vergangenen Nacht verstorbenen und teils schwer verletzten Opfer in einem Nachtlokal in Crans-Montana. Die Anwesenden waren von dieser Tragödie sehr betroffen. Walo erwähnte die beiden Höhepunkte des Luzerner Chores im Jahre 2026: Die KKL-Konzertgala, unter dem Motto «Luzern singt und klingt», vom 5. Juli und die viertägige Sängerreise im Oktober nach Berlin. Ferner verwies er auf das nächste Woche erscheinende neue Sängerblatt, welches, nach dem Wechsel der Werbeagentur, in einem neuen Kleid daherkommen wird.
Unser Neujahrsapéro war auch dieses Jahr ein gelungener und gefreuter Anlass. Dem Stubenteam mit Heidi und Ruedi Lötscher sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt! Sie waren erstklassige Gastgeber des Anlasses. Stubenleiter Ruedi war zum letzten Mal in dieser Funktion des Neujahres-Apéros tätig. Er und auch Stubenmeister Otti Sidler beenden, am Ende des Monats Januar, nach vielen Jahren ihre Arbeit als Verantwortliche der Liedertafelstube. Die beiden haben diese ehrenamtliche Arbeit stets mit Professionalität und grosser Leidenschaft ausgeführt. An der Aktivmitgliederversammlung vom 23. Januar 2026 des Luzerner Chores wird die offizielle Ehrung für Ruedi und Otti erfolgen. Vielen Dank auch an Paul Schmid für seine gelungenen, schönen Schnappschüsse.
Walo Trüb

